Rente (2)

Die gute Nachricht: Die Deutschen sichern sich immer besser gegen Berufsunfähigkeit ab. So sind die durchschnittlich vereinbarten Jahresrenten in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die schlechte: Noch immer sind die vereinbarten BU-Renten oft zu niedrig, um den Lebensstandard der Versicherten ausreichend abzusichern. Das geht aus aktuellen Branchenzahlen der Versicherungswirtschaft hervor.

Die Altersrente fällt in Deutschland schon jetzt keineswegs üppig aus. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nach der Rentenerhöhung im Juli 2019 erhielten Rentnerinnen und Rentner demnach nur knapp 952 Euro im Schnitt vor Abzug der Steuern.

Für gesetzliche Rentenversicherte kann es sich lohnen, freiwillig Rentenbeitrag zu zahlen. Denn mit freiwilligen Beiträgen kann man seinen Rentenanspruch erhöhen oder überhaupt erstmal Ansprüche erwerben, sofern man noch keine ausreichenden Versicherungszeiten hat. Auch mit Blick auf die Erwerbsminderung lohnt das unter Umständen.

Rentner müssen in Summe immer mehr Einkommenssteuern zahlen. Das zeigen aktuelle Daten des Bundesfinanzministeriums. Demnach wurden Ruheständler 2019 mit circa 40,82 Milliarden Euro Einkommenssteuer zur Kasse gebeten: doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Aber ab wann muss man eigentlich eine Steuer auf Rente leisten?

Früher in Rente gehen, ohne Abschläge in Kauf nehmen zu müssen? Viele Menschen träumen davon. Zumindest für einige Menschen eröffnete der Gesetzgeber aber tatsächlich diesen Weg. Denn das „RV-Leistungsverbesserungsgesetz“ machte einen früheren Bezug der Altersrente für „besonders langjährig Versicherte“ ab dem 01.07.2014 möglich: Die so genannte „Rente ab 63“. Seitdem gilt: Wer eine Mindestversicherungszeit für Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung von 45 Jahren erfüllt, kann früher in ...

Sich bereits in jungen Jahren mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen? Vielen Jugendlichen scheint das völlig absurd. Das lässt sich doch auch noch auf später aufschieben, wenn man eine Familie gegründet, fertig studiert oder eine Ausbildung gemacht hat. Aber warum sollte man sich jetzt schon damit rumplagen?

Es gibt mehr Geld für Rentner: Das ist die Botschaft, mit der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) heute vor die Fernsehkameras trat. Demnach werden über 20 Millionen deutsche Altersrentner ab 1. Juli 2019 mehr Geld auf dem Konto haben.

Die Bundesregierung will etwas gegen Altersarmut tun. Am Freitag hat Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) bei einer Pressekonferenz erste Grundzüge vorgestellt, auf was sich die Bundesbürger bei der Reform der Rente in dieser Legislaturperiode einstellen können. Änderungen sind aber noch möglich, aktuell liegt nur ein Gesetzentwurf vor.

Bis zum April erhalten Arbeitnehmer die Jahresmeldungen der Sozialversicherung aus dem Vorjahr. Hier wird unter anderem aufgeführt, welche Rentenbeiträge man in die Rentenkasse eingezahlt hat. Es ist wichtig, diese Dokumente auf Fehler zu überprüfen: sonst drohen Einbußen bei der Rente.

Wie legen die Deutschen 2017 ihr Geld an? Dieser Frage widmet sich eine jährlich durchgeführte Umfrage des Marktforschers Kantar TNS im Auftrag der privaten Bausparkassen. Und tatsächlich scheint der Niedrigzins das Sparverhalten der Bürger kaum zu beeinflussen. Noch immer sind „traditionelle“ Geldanlagen, die auf Zinsen beruhen, am populärsten.

Auch in der gesetzlichen Rentenversicherung können Arbeitnehmer ihre Altersbezüge aufstocken. Möglich macht es der sogenannte Abschlagsausgleich, der mit dem Flexirentengesetz seit 2017 bereits ab 50 Jahren in Anspruch genommen werden kann. Er erlaubt es, Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung regelrecht hinzuzukaufen. Experten sprechen von einem „Rententrick“.